von einem dem Männerforum bekannten, ehemaligen Homosexuellen
"Ich hatte schon sehr früh in meinem Leben homosexuelle Gefühle. Ich hatte Angst davor als ''schwul'' etikettiert und verurteilt zu werden, denn ich wollte ja gar nicht so sein. Natürlich habe ich auch nie jemandem von meinen gewaltigen inneren Kämpfen erzählt.
Als Teenager hatte ich dann häufige sexuelle Kontakte mit einem Freund von der Schule, und zur gleichen Zeit fühlte ich die Gegenwart Jesu und seine erstaunliche Liebe für mich. Diese Erfahrung wurde immer stärker und begleitete mich auch in diesen sexuellen Begegnungen. Ich fühlte mich hin und her gerissen zwischen dem starken Hunger nach mehr Männlichkeit, welche ich in der Sexualität suchte, und dem wachsenden Hunger für die Liebe Jesu. Mit 18 entschied ich mich, meine Homosexualität nicht mehr länger auszuleben, und ich bat Gott um Vergebung. Ich erinnere mich an einen Abend im Bett, wo ich mich klar dafür entschied, Jesus nachzufolgen und ihm mein Leben zu übergeben. Es war zirka 10 Jahre nach meinen ersten Begegnungen mit Christen. Diese Entscheidung hat mein Leben gewaltig verändert. Während sechs Jahren engagierte ich mich in einer christlichen Lebens- und Dienstgemeinschaft, und ich war extrem betriebsam, denn ich hatte ja noch einen 100% Job dazu. Im Alter von 30 Jahren kam dann die grosse Krise; ich war total ausgebrannt. In dieser schwierigen Zeit, wo auch alle Gebete nicht wirklich halfen die Wurzel meiner Depression aufzudecken, hörte ich eines Abends eine Predigt über die Vaterliebe Gottes. Der Redner erwähnte darin auch das Stichwort ''Homosexualität''. Ich wusste: Das ist der Schlüssel, der Mann spricht über mich!
Homosexualität ist eine sexuelle Störung, die geheilt werden kann.
Nun musste und konnte ich zum ersten Mal in meinem Leben als Christ der Tatsache ins Auge schauen, dass ich immer noch homosexuelle Gefühle hatte. In diesem Augenblick verstand ich zum ersten Mal, was die Bibel mit dem zweischneidigen Schwert meint. Denn auf der einen Seite hat mich das Eingeständnis meiner homosexuellen Gefühle total entblösst und getroffen. Aber auf der anderen Seite fühlte ich die überwältigende Liebe und Annahme von Jesus wie nie zuvor. Mit meinen inneren Augen sah ich plötzlich, wie Jesus über allem weinte, was in meinem Leben nicht werden und nicht zum Tragen kommen konnte. Er weinte nicht über allem was ich falsch gemacht hatte. (Dafür hatte ich mich selbst ja schon massiv verurteilt und abgelehnt!)
Dies war wahrscheinlich die grösste Offenbarung von Gott in meinem Leben. Jesu Botschaft an mich lautete: '"Du hast mich zwar als deinen Erlöser angenommen, aber du hast mir nie wirklich die Chance gegeben, dich zu heilen''.
Das Wissen und die Sicherheit, Gott jederzeit an meiner Seite zu haben, gab mir die Kraft für einen langen und schmerzhaften Heilungsprozess. Die Tatsache, dass ich heute glücklich verheiratet und stolzer Vater bin, zeigt etwas von der verändernden Kraft Gottes in meinem Leben. Er hat echt ein Wunder gewirkt!"