Berichte vom Männerwochenende im Ländli Ende März 2009

Oh Mann! Alles krumm oder was?
Von Thomas Volkart

Hast Du auf deinem Stuhl schon einmal ein «Schokoladestängeli» als Begrüssung angetroffen? Nichts besonderes, aber was, wenn das «Schokoladestängeli» krumm wie eine Banane ist, und auf den andern 200 Stühlen dasselbe anzutreffen ist? Genau das ist den Männern im Ländli begegnet, getreu dem Motto des Wochenendes „Oh Mann, alles krumm oder was?“. Das Stängeli war schnell verspiesen, doch jetzt galt es, all das Krumme im Leben wieder gerade zu biegen, oder besser, sich zu entscheiden, Veränderung zu wollen.

Das war ja das eigentliche Thema. Und Matthias Eckart nahm uns die erste Entscheidung gleich während der einführenden Lobpreiszeit ab. Mit einem selbst komponierten Liedtext lud er alle zum Mitmachen ein. Der Refrain, den wir Männer zu singen hatten, lautete „Tue dis Muul uf, chumm und sing mit mir, üsem Herr und Gott ghört aui Ehr“ Die Entscheidung lag bei jedem einzelnen ob er sein Mund öffnen und unserem Gott die Ehre geben wollte. Es war ein wunderbarer Ländli-Männerchor! Thomas Humbel begrüsste uns wie immer mit einem Witz und Worten mit Tiefgang. Jeder kam schliesslich mit Erwartungen ans Wochenende, und die wurden bei weitem erfüllt, d.h. sofern wir Männer uns für das Wirken des Heiligen Geistes geöffnet hatten. Habe ich noch Träume, Visionen, oder sind sie bereits abgeflaut? Bin ich eingeengt, gefangen? Wir sind alle zur Freiheit berufen! Das Ziel soll sein, dass ich als Mann mit erhobenem Haupt und geradem Rücken in den Alltag zurückkehre.

Diesmal war es ein spezielles Wochenende. Den allgemeinen Rahmen, den das Ländli-Team gestaltete, und die vier Workshops Vaterschaft, The Power of Money, „Lobpreis ganz persönlich“ und „Was Männer schwach und schneller tot macht“, die von verschiedenen Leitern geführt wurden forderten uns heraus:
„Oh Mann, jetzt muss ich mich wieder entscheiden“, denn man konnte ja nur einen Workshop besuchen. Und die Workshop-Leiter buhlten um jede Seele. Zu guter Letzt fand jeder seinen Platz. Und keiner verpasste etwas, denn bei den Gesprächen während den Essenszeiten wurde rege ausgetauscht, wie man die verschiedenen Workshops erlebte, und so wurde man doppelt gesegnet.

Entscheide dich heute, wie du den Tag erleben willst, hiess es am Samstagmorgen. Erwarte von Gott: Er will dich führen, dich überraschen. Und manch einer wurde bis am Abend von Gott überrascht und beschenkt, vor allem nachdem er am Abend die Gelegenheit nutzte und Ballast und Sorgen beim Kreuz abgeladen oder Dinge mit einem Bruder zusammen vor Gott festgemacht hatte. Und so konnten wir zusammen am Sonntagmorgen mit voller Kraft singen: «Ein heller Morgen ohne Sorgen … des Herrn Macht hat Licht gebracht.»

Es war für Teilnehmer und Team ein ermutigendes und frei machendes Wochenende. Macht weiter so, aber Achtung, die Teilnehmerzahl könnte sich noch erhöhen!

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Ich aber und mein Haus ...
Von Thomas Volkart

Was will Gott? Nach der Vorstellungsrunde der Workshops wusste ich, dass ich mich noch tiefer mit Vaterschaft beschäftigen soll. Von Vaterschaft kann Mann nicht genug bekommen. Gibt es etwas Schöneres als die Hand des Vaters zu spüren, bei dem man niederknien darf, den Schmerzen der Vergangenheit Ausdruck geben kann und seine persönliche Berührung mein Herz heilt?

Was heisst es, Sohn vom Vater zu sein? Aber auch Themen wie „Selber Vater sein und Gottes Reich sehen“ waren in diesem Workshop enthalten. Das interessierte mich, der ich selber Vater von vier Kindern bin und aktive Männerarbeit mache.

Das Trio Geri Keller, Walter Siegrist und Günther Füssle, führten uns durch die gemeinsamen Zeiten.
Geri zeigte uns auf, wie wichtig es ist, Gott den Vater in Jesus zu sehen. Zitat: „Wir können nie fröhlich durchs Leben gehen, wenn wir nicht den Vater in Jesus gesehen haben. Jesus am Kreuz mit allen Schmerzen vertraut, geschlagen, verunstaltet. Seht, das ist euer Gott.“ In mir weckte das eine neue, noch tiefere Liebe zu Jesus und zum Vater. Und das Bild von Jesus am Kreuz geht immer wieder durch Mark und Bein.

Mein irdischer Vater
Wie ist das mit meinem irdischen Vater? Auf was blicke ich bei ihm? Auf das Negative oder auch auf das Positive, das ich von ihm empfangen habe? Mich beeindruckte ein Satz von Geri, als er sagte: „Wenn wir unseren Vätern für das Negative nicht vergeben haben, so verbauen wir nicht nur ihr sondern auch unser Leben.“ Walter lehrte uns: „Ehre Vater und Mutter trotz Schwächen und Defiziten!“ Ich bin froh, dass ich heute meinem Vater in die Augen blicken kann, dass ich meinen Weg nicht verbaut habe, dass ich an all die schönen Erinnerungen denken kann und weiss, dass die anderen vergeben sind. Aber was gebe ich meinen Söhnen und Töchtern weiter? Wie sehen sie mich als Vater?

In allem bin ich auf die Gnade des Herrn angewiesen, kann jedoch immer an der Tankstelle beim Heiligen Geist anzapfen, wenn es mir an Weisheit mangelt.

Vaterschaft hat viel mit Wunden, Schmerzen, Sünden und Vergebung zu tun. Vaterschaft geht aber noch weiter. Mir wurde an diesem Wochenende bewusst, dass ich noch mehr will – Vater sein auch für andere. Männer brauchen Brüder, aber auch Väter. Das will ich sein, und der erste Schritt für mich war, dies im Gebet am Samstagabend fest zu machen! Es ist eine Aufgabe, die noch wachsen muss, auch in meinem Herzen. Ich kann nur wie Maria sagen: „Herr wie soll das geschehen…, aber ich bin dein Knecht, was so viel heisst wie; dein Wille geschehe.“

... wollen dem Herrn dienen
In meinen Kämpfen will ich auch für und vor allem mit Gott kämpfen, damit er verherrlicht wird. Oder wie Josua aussprach: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen.“ Mit dieser Ermutigung ging ich wieder gestärkt und um vieles reicher zurück ins Tal und in meinen Alltag.

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Mir ist Heilung widerfahren
Von Emil H.

Am Samstagabend durfte ich erleben, wie Gott meinen Stolz gebrochen hat und ich frei werden durfte. Am Sonntag durfte ich vollkommene Heilung erfahren.

Am Sonntagmorgen hörte ich im Gebet eine innere Stimme, die sagte: „Gehe zu Hans. Er soll mit dir beten. Hans habe ich dazu berufen und ich werde dich heilen.“

Seit etwa fünf Jahren wurde mein Gehör langsam aber stetig schlechter. In letzter Zeit wurde es besonders schlimm. Ich sollte dringend einen Hörtest machen. Das wollte ich unbedingt vermeiden, da ich das Ergebnis erahnte. Ich vertraute mich Jesus an, da er mich heilen könnte.

Ich ging zu Hans und fragte ihn, ob er bereit wäre mit mir zu beten? Er betete für das Gehör, legte seine Hände auf meine Ohren und sprach mir Heilung zu. Als er das Amen gesprochen hatte, geschah überhaupt nichts. An meine Ohren habe ich, als wir später zum Abendmahl gingen, überhaupt nicht mehr gedacht.

Plötzlich während des Abendmahls wurden meine Ohren ganz heiss, und ich spürte, wie sich an beiden Ohren der Gehörgang öffnete und ich wieder alles ganz klar hören durfte. Halleluja! Ich war geheilt. Gott hat das Gebet von Hans erhört. Preis alleine unserem Herrn Jesus Christus. Ich bezeuge hiermit, dass ich ganz geheilt bin. Ich danke Gott von ganzem Herzen für Seine grosse Gnade, dass ich Heilung erfahren durfte.

Auch Hans will ich herzlich danken für seinen „heilenden Dienst“, den er im Gehorsam zu Gott tat.

Am Freitag nach dem Wochenende war ich dann beim Ohrenarzt und Akustiker zum Hörtest. Er hat meine Ohren untersucht und sagte, dass die Hörgänge ganz rein und ohne Ohrenschmalz wären. Nach dem Test meinte er: „Sie hören optimal. In ihrem Alter ist das sehr selten. Wenn alle so gut hören würden, wäre ich bald arbeitslos. Rechts hören sie zwischen 10 + 15, Links hören sie zwischen 0 + 10. Besser geht gar nicht.“ (Beim Hörtest gibt es eine Skala von 0 – 130. 0 – 15 ist sehr gut. 130 ganz schlecht. Da hört man fast nichts mehr.)

Ich sagte Ihm dann, dass für eine Heilung des Gehörs gebetet wurde und Jesus mir Heilung schenkte. Darauf sagte er nichts, aber ich sah es ihm an, dass er sehr erstaunt war.

Ja, liebe Männer, Halleluja! So treu ist Jesus. Preis dem Herrn von ganzem Herzen.

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Loben zieht nach oben
Von Edi

Als Perkussionist berührt es mich immer wieder, wenn wir als Männer in die Gegenwart Gottes kommen können.
Ich sehe uns als Lobpreisteam wie Leviten, die im Loben und Danken das Volk aufmuntern und ermutigen, die Grösse und Herrlichkeit Gottes wahrzunehmen und neue Entscheidungen zu treffen. Wenn ich mich Gott nahe, dann naht er sich noch mehr zu mir.
„Loben zieht nach oben, Danken schützt vor Wanken.“

Persönlich würde ich gerne vermehrt mit „Leviten“ unterwegs sein um Gottes Güte und Liebe zu verkündigen.

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Neuanfang
Von Frank

Das Männerwochenende im Ländli hat mir sehr gut gefallen. Es hat mein Leben ausserordentlich verändert.
Ich habe mein Büro komplett umgebaut und habe angefangen mit meiner Frau zusammen in der Bibel zu lesen. Nach drei Tagen hat auch mein Sohn (14) sein Leben Jesus übergeben. Ich beginne nun mein Leben aktiv zu gestalten und mit Jesus zu führen.

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Ich will Jesus nachfolgen
Von Alfred

Wir sind unterwegs zum Ägerital, wir fahren an das Männerwochenende. Wir, das sind mein „Zweier“ und ich. Der „Zweier“ ist nicht ein Rotwein, das ist ein Mann, mit dem ich mich in einer Zweierschaft treffe. Für mich ein Wunder, ein Geschenk vom Himmel, dass es doch noch geklappt hat.

Ich wagte es, im Lobpreisworkshop teilzunehmen, ohne Instrument, nur mit mir und einem kleinen Rhythmusinstrument. In dieser Zeit erlebte ein Teilnehmer Sündenerkenntnis, Überführung, Busse tun, Vergebung und Befreiung. Dass alle diese Elemente im Lobpreis einen guten Platz hatten, war für mich ein grosses Geschenk, denn ich durfte miterleben, dass Busse (Umkehr) ein starkes Stück Lobpreis ist.

Im Ländli fühle ich mich wie ein paar Tage daheim, insbesondere im Männerwochenende. Ich werde nie enttäuscht. Es ist für mich jedes Mal grossartig miterleben zu dürfen, wie viele Männer vom „himmlischen“ Team (Gott Vater, Jesus und Heiliger Geist) einfach geliebt und in ihren Herzen berührt werden, sowie Befreiung und Ermutigung erleben.

Wenn Frauen Zeugnis geben und ihre Männer gerne ins Weekend schicken, dann deshalb, weil diese so positiv verändert nach Hause kommen. Dies kann ich nur dick unterschreiben.

Als Höhepunkt noch dies: Als ich für Männer betete, kam einer und klopfte mir auf die Schulter (mein „Zweier“). Welchen Wunsch hatte er denn? Er sagte: „Ich will Jesus nachfolgen.“ Die Freude war gross.

Willst Du, Mann, Dein Geld gut anlegen, dann besuche ein Männerwochenende und Dein Geld bringt mehr als Zins!

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Das tut uns Männern gut!
Von Christian

Als ich die Einladung fürs Männerwochenende sah, war mir sofort klar: Ich melde mich an und besuche den Workshop "Vater". Zum guten Glück war noch ein Zimmer frei, und so konnte ich mit einem Freund zusammen das Wochenende erleben. Der Workshop mit Geri Keller hat mich berührt. Dass Geri so handfest werden kann, hätte ich nicht erwartet… Ja, die unfassbare und unverdiente Liebe unseres Vaters und das 100%ige Angenommensein ist so wertvoll. Im Lobpreis habe ich mich so richtig wohl gefühlt und die Freude an Jesus wurde in mir neu geweckt! Wenn ich nicht noch zu verklemmt wäre, hätte ich auch tanzen müssen. So konnte ich wenigstens herzhaft singen und jauchzen. Ich nehme es mit: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke! Es war für mich ein wertvolles, ermutigendes Wochenende. Ich fand es auch toll, dass ein Freund mit mir kam und wir so ein Stück gemeinsamen Weg gehen konnten. Das tut uns Männern gut!

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Auswirkungen des Gebets
Von Christoph

Das Wochenende habe ich sehr genossen. Am Anfang war das Kennenlernen des Männerforums ein für mich wichtiges Thema. Auch die Workshops haben mich angesprochen, wobei ich es zuerst schade fand, dass ich nicht an mehreren teilnehmen konnte.

Ich war bei Pedro. Seine offene, ehrliche und authentische Art hat mich berührt. Das Thema „Was Männer schwach und schneller tot macht“ hat mich sehr angesprochen. Wir haben auch in der Gruppe zusammen ein Gebet gesprochen, dessen Auswirkungen ich erst danach langsam begriffen habe. Dadurch, dass wir nur an einem Workshop teilnehmen konnten, ging das Thema auch mehr in die Tiefe.

Es hat mir gut getan, da zu sein, wahrzunehmen, Gott wirken zu lassen, Möglichkeiten zu nutzen, Veränderung zuzulassen und offen zu sein für Korrekturen. Für mich sind Schwierigkeiten Möglichkeiten. Wohltuend war auch das Gebetsangebot im Saal, das mir Kraft und Motivation gegeben hat.

Es ist für mich auch wichtig zu sagen, dass die Authentizität, die Offenheit, Ehrlichkeit und Klarheit vom "Leitungsteam" sehr hilfreich war. Das ist gewaltig. Gut zu wissen, dass viele Männer mit unterwegs sind.

Die Männerarbeit liegt mir sehr am Herzen. Da ich jedoch noch eine berufsbegleitende Weiterbildung mache, habe ich momentan nicht die Kapazität, mich zu engagieren. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich bleibe dran.

Danke für eure Arbeit! Gottes reichen, hautnahen Segen wünsche ich allen Mitarbeitern des Männerforums.

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Gott hat Grosses getan!
Von Daniel

Ich war zum ersten Mal an einem Männerwochenende. Ein Arbeitskollege und Freund hat mich mitgenommen. Zuerst war ich etwas skeptisch bezüglich der „Großveranstaltung“. Gott hat mir Dinge gezeigt, an denen ich schon lange dran bin. Er hat einen Vergebungsprozess in Gang gesetzt, wo ich gespannt bin, wohin ich geführt werde. Ebenso habe ich in der Nacht auf Sonntag eine besondere Atmosphäre gespürt. Alle Teilnehmer in meinem Zimmer waren sehr unruhig und die Stimmung war speziell. Ich glaube, Gott hat Grosses getan, vor allem auch im Unsichtbaren.

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Die Erlöserkraft Gottes
Von Hans

Ich habe schon viele Männerwochenenden besucht. Wieso? Was suche ich eigentlich? Ich will mir bewusst Zeit nehmen, einige Stunden mit Gott zu verbringen, und das auch mit anderen zusammen tun. Jeder, der hier erscheint, sucht irgendetwas.

In Prediger 12, 13-14 bin ich kürzlich auf einen ‚Motivator‘ gestossen:
„Die Zusammenfassung aller Dinge heisst: Fürchte Gott und halte seine Gebote! Das gilt für jeden Menschen. Gott wird alles Tun vor sein Gericht ziehen und über alles sein Urteil sprechen, es sei gut oder böse.“

Ich habe es aufgegeben, mit der Vorstellung ins Wochenende zu gehen, um eine Begegnung mit Gott zu erzwingen. Er steht ja sowieso neben mir und wartet, bis ich ihm endlich meine Hand reiche. Ich will mich leiten lassen vom heiligen Geist, dass er Wort halte, Gedanken oder Begegnungen schenkt, dass er mich ermutigt, meine Schatten, die ich zum Teil schon Jahre habe, die mich immer noch begleiten, im besten Fall mit jemandem anzusprechen oder sogar loszuwerden, befreit zu werden von den menschlichen und fleischlichen Schwierigkeiten, die uns von Gott trennen. In einer solchen Gemeinschaft mit Gott und anderen Menschen (Männern, Freunden, Brüdern) ist vieles möglich, wenn wir dies von Herzen wollen.

Einige Aussagen von Geri Keller:
  • ie grösste Sünde ist unser Stolz
  • enn Gott der Vater ist, gibt es nur eins: Er wartet darauf, mich in die Arme zu nehmen
  • Egal, was in mir abgeht, er hält meine Hand
  • Früher umarmte ich viel mehr (Geri). Heute boxe ich den Bruder auf die Brust, Schulter, Rücken, so dass der andere (Bruder) stehen bleibt, aber etwas spürt. Gott will, dass wir ihn spüren! Für einen körperlich-mächtigen Teilnehmer (der per Zufall oder eben Gottesführung in der ersten Reihe sass), war es das erste Mal in seinem Leben, dass er spürbar von einem Mann berührt wurde. Er hatte sich das in seiner Jugend von seinem Vater sehnlichst gewünscht. Er war dermassen korrekt, dass der Vater nie Grund hatte ihn zu packen, zurechtzuweisen oder ihn indirekt in die Arme zu nehmen. Für diesen Teilnehmer war es eine riesen Befreiung, diesen körperlichen Kontakt zu spüren.
  • Diesen Gott können wir nicht erklären. Auch in der Ewigkeit wird es lange dauern, bis wir etwas von Gott verstehen.
  • Gott stösst keinen Menschen weg, es ist bei allen möglich. Wir müssen nur kommen.
  • Wo habe ich die Wunden in meiner Vaterschaft erhalten? Danke bei Gott für die Verletzungen. Ihr müsst um Autorität bitten, die ihr durch die Verletzungen erhalten habt. Jeder einzelne kann durch seine Verletzungen lernen, in der Autorität Gottes mit diesen positiv umzugehen und dann als Licht für andere weiterzugeben.
  • Ein letztes Zitat von Geri: „Ich bin altmodisch. Ich glaube, was in der Bibel steht.“

Was hat mir das Wochenende persönlich gebracht?
Wieder ganz deutlich zu spüren, dass ich Gemeinschaft brauche, jn diesem Falle von Männern in einer völlig neuen anderen Zusammensetzung. Ich darf ausbrechen aus der mir bekannten und gewohnten Umgebung, lernen, den Mut zu haben, auf andere zuzugehen, unabhängig vom Alter, mir wieder neu die Autorität Gottes anzueignen, zu spüren, ich bin nicht allein, mir wieder bewusst werden, die Hilfe Gottes annehmen zu dürfen und mich im Vertrauen leiten zu lassen. Was ich im Moment als das Schönste empfunden habe, war, Männer zu treffen, mit denen ich vor Jahren persönliche Probleme gewälzt habe, und darauf zu sprechen zu kommen, wie ist es jetzt geht, oder was neu dazugekommen ist. Tatsache ist, dass ich mich im meinem bekannten Umfeld nicht unbedingt wage, persönlich lästige Probleme anzusprechen! Ich will es der Erlöserkraft Gottes zutrauen, dass mich das Blut Christi bis in die tiefsten Tiefen meiner Persönlichkeit reinigt.

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Wertschätzung anstelle von Egoismus
Von Heinz

Wir waren zu Dritt angereist und gemeinsam im selben Zimmer. Mein grosser Wunsch ging in Erfüllung, dass Markus auch mitkam, ein Freund vom selben Ort. Unser Ziel war es, einmal Zeit sinnvoll zusammen zu verbringen. Gemeinsam mit Kurt, einem Freund aus der Gemeinde, erlebten wir eine Gemeinschaft der Wertschätzung. Wir diskutierten, weinten, beteten füreinander und suchten Gottes Nähe. Und wir fanden sie, diese Nähe, diese Liebe, diese Geborgenheit. Dieses Wochenende war der Hammer. Es waren zwei Punkte, die mir sehr viel bedeuteten: Einerseits unsere Dreiergemeinschaft und andererseits die Wahrnehmung des Teams. Es ist schon besonders, wenn man da aus dem Ego-Alltag in ein Team kommt, bei dem keiner selber der King sein will und die gegenseitige Wertschätzung als Teilnehmer erlebbar wird. Jesus war eben im Zentrum.

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Ich wurde verstanden
Von Kurt

Mit der Absicht, mir etwas Gutes zu gönnen und das Handeln Gottes an mir zu erwarten, habe ich mich entschlossen das Männerwochenende zu besuchen.

Meine persönliche Situation ist nicht sehr einfach und ohne Power. Keines der Workshopthemen sprach mich direkt persönlich an. So habe ich mich in den Workshop begeben, in dem ich mit der Musik meine Empfindungen ausdrucken konnte, ohne viel sprechen oder zuhören zu müssen. Es hat mir gut getan.

Ohne dass ich mich darum bemühte, entstand in einer Situation ein Gespräch mit einem Mann, der meine Situation verstehen konnte, da er selber auch schon damit konfrontiert war. Dies hat mir sehr gut getan und war für mich das Handeln Gottes, der mir einem Engel schickte. So bin ich am Wochenende rundum versorgt worden mit Leib (Essen, Baden) Seele (Musik) Geist (Gespräche, Inputs) und es sind meine Gebete und Erwartungen erhört worden.

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Start für etwas Neues
Von Manfred

Vielen Dank für alles, was durch dieses Wochenende in meinem Leben ausgelöst wurde. Gott sei Ehre und Dank!

Der Herr hat mich dieses Wochenende ganz speziell gesegnet. Schon die Entscheidung bei welchem Seminar ich mitmachen sollte, war für mich eine Herausforderung, auf Gott zu vertrauen. Meine Freunde haben mir geraten, ich soll es Gott hinlegen. Was nun, wenn das nicht mehr geht? – Von Gedanken belastet und so blockiert, auf Gott zu hören. Meine erste Entscheidung konnte ich mit Gottes Hilfe revidieren. Ich merkte, dass Befreiung daran war.

Männer, Brüder im Glauben, die spontan für mich beteten, waren für mich eher eine neue Erfahrung, zu spüren, dass Gott in einem solchen Augenblick ganz nah bei mir ist. Wundervoll! Gott hat mich befreit! Es ging weiter…

Eine Woche später war ich bereit, mit einem Glaubensbruder aus unserer Gemeinde zusammenzukommen und zu beten. Später traf ich mich nochmals mit zwei Glaubensbrüdern, diesmal bei mir Zuhause. Wir beteten und Jesus Christus, seine Kraft hat Störendes in meinem Leben vertrieben. Halleluja!
Heute habe ich Freiheit und kann wieder mit Gott reden. ER beschenkt mich täglich. Stille Zeit ist für mich ein Verlangen geworden. Das Christsein ist kein Zwang! Jesus Christus hat uns frei gemacht! Wir können selber entscheiden, ob wir wollen! Gott hat viele Verheissungen und wir sind wirklich dumm, wenn wir Ihn nicht an unser Lebensteuer lassen!

Ich könnte wirklich noch viel erzählen, aber wir sollen einen kurzen Bericht schreiben.
DAS LAENDLIWOCHENDE WAR DER START FÜR ETWAS NEUES – NEUE KRAFT IM HERRN!

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Von Martin
Im Männerwochenende erlebte ich, wie mir gedient wurde und wie ich anderen dienen konnte.

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Wenn Bewegung ins Leben kommt
Von Michael

Ich hatte zum ersten Mal zusammen mit einem Freund am Männerwochenende teilgenommen. Es war eine sehr intensive Zeit, die dringend nötig war.

Was seither alles geschehen ist
Wir hatten zuvor eine schwierige Zeit in der Familie. An diesem Wochenende hat zum ersten Mal jemand für mich gebetet. Nicht dass ich die Geschichte erstmals jemandem erzählt hätte, aber es war offenbar bis anhin niemandem in den Sinn gekommen, für mich zu beten. Nur schon das tat sehr gut!

Seither geschehen so viele kleine Wunder. Unser Gebetsleben wurde neu aktiviert. Dadurch fühlen wir uns in vielen Alltagssachen wieder vermehrt getragen. Meine Kleingruppe mit sieben Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren wurde so richtig lanciert und meine Erlebnisse von diesem Wochenende wirkten wie eine Initialzündung.

Unser Hauskreis, der schon seit Monaten vor sich hin dümpelt, wurde "plötzlich" sehr persönlich (eine grosse Gebetserhörung). Meine Frau hat erfahren, dass eine Kollegin ganz alleine bei sich zu Hause den Weg zu Jesus gefunden hat. Sie haben zusammen einen Stille-Zeit-Znüni gestartet und meine Frau darf diese neue Freundin in ihren ersten Glaubenschritten begleiten. Wir haben begonnen, für ein Haus für unsere Familie zu beten, auch wenn unsere Finanzen dies momentan nicht zulassen. Schon kurz darauf haben uns Freunde eine Mitfinanzierung von CHF 100'000.-- zugesichert.

Es sind eigentlich nicht nur kleine Wunder dabei. Wir können einfach nur staunen, was dieses Wochenende alles in Bewegung brachte. Meine Frau meinte kürzlich, es sei schon spannend, was ein Wochenende bewegen kann, bei dem sie ja nicht einmal persönlich teilgenommen habe, sondern "nur" ihr Mann.
Darum herzlichen Dank, dass ich dabei sein durfte!

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Geistlicher WK
Von Peter

Wenn ich an das Männerwochenende zurückdenke, kommen mir nur positive Erinnerungen. Es ist jedes Mal wie ein geistlicher WK.

Was mich jeweils sehr stark berührt, ist die Gemeinschaft mit Männern vor Gott. Die Anbetungszeiten waren einfach wunderbar, noch mit diesen begabten Musikern zusammen, ja das war Anbetung pur. Und ich bin sicher, das hat auch das Vaterherz berührt.

Es hatte verschiedene Workshops-Angebote. Ich besuchte dasjenige von Geri Keller zum Thema Vaterschaft. Er nahm uns auf eine sehr beeindruckende Reise mit zur Vaterschaft. Seine Ehrlichkeit und Echtheit zeugte von einem Mann Gottes mit Vorbildcharakter.

Nun, Veränderungen geschehen ja meistens nicht per Knopfdruck, sondern sind mit einem Prozess verbunden. Nun gilt es, diese Vaterschaft auch im Alltag zu leben und auch vom Allerhöchsten Vater erleben zu dürfen.

Auf jeden Fall möchte ich dieses Männerwochenende in meinem Herzen behüten und freue mich jetzt schon auf das nächste im 2010. Ich kann es nur jedem Mann weiterempfehlen.

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Wie ein Adler
Von Roland

Wieder einmal war für mich das Männerweekend im Ländli ein wichtiger Orientierungspunkt. Ein tiefer Friede erfasste mich während den Veranstaltungen. Eine gewaltige Ruhe und Freude brach in mir auf, weil mir die Nähe meines himmlischen Vaters bewusst wurde. Wie er mich in seine Arme nimmt und herzt, wie er mich trägt, wenn es nötig ist, wie er mich stützt wie ein Adler sein Jungtier und es so am Leben erhält.

Die gemeinsame Zeit im Ländli bedeutet mir sehr viel und ich gehe jedes Mal gestärkt nach Hause.

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Download der Berichte vom Männerwochenende Ende März 2009 im Ländli zusammengefasst in einem PDF